Die Trauben sind im Keller

Der September ist noch nicht vorbei und doch ist die Weinlese auf unserem Bauernhof schon abgeschlossen. Heute (25. September) haben wir die Lagrein-Trauben in unserer Steilhanglage in Missian gelesen und das Ergebnis spiegelt die gesamte Weinernte wieder: Die Qualität ist sehr hoch, aber die Menge lässt zu wünschen übrig.

Klebrige Hände sind ein gutes Zeichen: Die Trauben haben dann sehr gute Qualität und viel Zucker eingelagert.
Klebrige Hände sind ein gutes Zeichen: Die Trauben haben dann sehr gute Qualität und viel Zucker eingelagert.

Auf unserem Bauernhof bauen wir auf etwa 2,5 Hektar fünf verschiedene Traubensorten an, drei davon in unserer Steilhanglage unterhalb des Missianer Kirchhügels, und zwar Souvignon Blanc, Weißburgunder und Lagrein. Nachdem die beiden Weißweinsorten bereits Anfang September gelesen wurden, waren heute die Lagrein-Trauben an der Reihe.

Die Ernte im Steilhang ist sehr arbeitsaufwändig, wie alle anderen Arbeiten auch. Da die extreme Lage mit bis zu 40 Grad Hangneigung keinen Maschineneinsatz erlaubt, muss die Ernte wie der Pflanzenschutz oder das Mähen per Hand erledigt werden.

Bei der Ernte der Lagreintrauben haben wir uns auch heuer wieder einer großen Hilfe bedient: einer Rutsche oder der "Rinndl" wie wir im Dialekt sagen. Dabei werden die Trauben in Kisten gelesen, per Schubkarre zum engen Aufgang mit der Blechrutsche transportiert und dann in die Tiefe gestürzt. Dies ist jedoch bei den Lagrein-Trauben möglich, bei den Weißwein-Sorten müssen wir jede Kiste zum Fuß des Weinbergs tragen -  was für eine Plackeri!

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