Wandern mit dem Navi: Unsere Erfahrungen

Das Wander-Navi, dein Freund und Helfer: Seit mehreren Jahren nutzen wir GPS bei unseren Outdoor-Aktivitäten. Derzeit haben wir drei Geräte im Einsatz. Hier möchten wir euch unsere Erfahrungen mitteilen. Doch eines ist gewiss: Das GPS-Gerät ersetzt im keinen Fall die gute alte Wanderkarte!

Unsere drei Geräte: Das Smartphone Samsung Galaxy, das Garmin Forerunner305 und das Garmin Oregon 450t.
Unsere drei Geräte: Das Smartphone Samsung Galaxy, das Garmin Forerunner305 und das Garmin Oregon 450t.

Den Forerunner war unser erstes GPS-Gerät und  steht bereits seit drei Jahren im Einsatz. Das Oregon haben wir seit knapp zwei Jahren und das Sasmung Galaxy nutzen wir seit wenigen Wochen, also seit Anfang Jänner 2012.

 

Die Geräte in der Übersicht:

 

  • Garmin Forerunner 305

Vorteile: Misst Puls, Höhe und GPS - und das genau; ist zwar relativ unbequem am Handgelenk, dafür hat man immer alle Daten im Blick, preiswert (ca. 150 Euro)

Nachteile: Kurze Akkulaufzeit (max. 6 Stunden im Aufzeichnungsbetrieb), Standardsoftware von Garmin (Training Center)nicht wirklich brauchbar, klobig und groß am Handgelenk, eignet sich nicht wirklich, um einem Track zu folgen - Display ist einfach zu klein.

PC-Software: SportTracks 3

Technische Details: Mit GPS-Technologie und einem drahtlos verbundenen Pulsmesser erfasst der Forerunner 305 Zeit, Geschwindigkeit, Pace, Strecke, Kurs, Höhe und Puls, berechnet den Kalorienverbrauch, zeigt diese Daten ständig an und zeichnet sie für spätere Analyse oder als Vorgabe für Folgetrainings auf. Der hochempfindliche SiRFstarIII™ GPS-Empfänger sorgt für besten Empfang auch unter dichtem Blätterdach im Wald oder in dicht bebautem Stadtgebiet.

Weitere Infos: www.forerunner-305.de

UPDATE (15.01.2012): Der PC stürzt seit Neuestem regelmäßig ab, wenn der Forerunner dranhängt.

UPDATE (22.01.2012): Heute hat der Akku nach drei Stunden seinen Dienst verweigert :-(

 

  • Garmin Oregon 450t

Vorteile: Absolut zuverlässig bei der Datenerfassung, gute Ablesbarkeit des Displays, lange Akkulaufzeit, funktioniert mit AAA-Akkus, Karten sind kostenlos im Internet abrufbar

Nachteile: Etwas klobig, Touchscreen bei extremen Bedingungen (Kälte, feuchte Hände) schwer zu bedienen

PC-Software: Ascent (für Apple-Computer)

Technische Details: verfügt über einen robusten Touchscreen sowie vorinstallierte topografische Karten, 3D-Kartenansichten, einen hochempfindlichen Empfänger, einen barometrischen Höhenmesser, einen elektronischen Kompass, einen microSD™-Kartensteckplatz, einen Bildbetrachter und mehr.

Weitere Infos: www.walking-away.de

 

  • Samsung Galaxy S1

Vorteile: Kommt der eierlegenden Wollmichsau gefählrich nahe: ist Kamera, Telefon, Pulsmesser und Navigationsgerät in einem; in Kombination mit der Software Oruxmaps sehr überzeugend; toll ist die Möglichkeit, sich z.B. Google Earth-Karten auf das Gerät zu laden und offline zu verwenden.

Nachteile: Touchscreen (siehe Oregon), das Switchen zwischen den verschiedenen Apps erfordet Übung; Gerät zum Teil langsam; Abstürze kommen vor

PC-Software: OruxMaps

Technische Details: Wir verzichten hier auf eine Beschreibung des Smartphones, entscheidend ist die Geräte-App, also OruxMaps. Orux Maps für Android ist ein perfekter Begleiter für jede Art von Outdoor und Offroad Aktivitäten. Es beherrscht alle möglichen Online Maps aber insbesondere auch Offline Maps. Egal ob Strassen Karten, Topo Maps oder Wanderkarten der Alpen oder weltweit. Hier eine Übersicht der wichtigsten Features:

- GPS Location
- GPS Tracking/Logging
- Trackverwaltung
- Tracks zu Gpsies.com hochladen bzw. herunterladen (Suchfunktion enthalten)
- verschiedenste Offlinekarten (selbst erstellbar am PC)
- verschiedene Online Karten
- Custom WMS
- Routing (vorgefertigte KML/GPX Dateien ladbar mit Warnung wenn Wegpunkt erreicht bzw. zu weit von Route entfernt)
- Trackstatistiken
- drehbare Karte
- Kompass auf Karte
- digitale Zoomlevel

Weitere Infos: www.android-hilfe.de

UPDATE (24.01.2012): Mehrfacher Absturz des Geräts während einer Skitour. Die Frage ist, ob die extremen Bedingungen (Schneefalls, also Feuchtugkeit und Temperaturen um - 9 Grad) oder die Software die Abstürze hervorruft.

UPDATE (05.02.2012): Nach vier weiteren Touren hat sich herausgestellt, dass die Feuchtigkeit der Hauptgrund für die Abstürze war. Bei trockenem Wetter bereitet OruxMaps überhaupt keine Probleme, im Gegenteil: Die Lebensdauer des Akkus ist überraschend hoch. Nach der heutigen Drei-Stunden-Tour und - 20 Grad Celsius, war der Akku immer noch zur Hälfte voll.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

Bauernhof-Tweets

Gantkofel-Webcam

Das Wetter in St. Pauls